Flüchtlingshilfe in Bochum

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Informationen für Ihre ehrenamtliche Arbeit

Auf dieser Seite finden Sie nützliche Informationen und Tipps für Ihre ehrenamtliche Arbeit, sowie Zahlen, Daten und Fakten zur Situation der Flüchtlinge in Bochum.

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Besondere Angebote für geflüchtete Frauen

Grundlagen für die Aufnahme

Flüchtlinge sind Menschen, die weltweit ihr Land verlassen haben/mussten. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Kriege, politische Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, akute Lebensbedrohung sowie Zerstörung der Existenzgrundlage auch aufgrund von Umweltkatastrophen. Nach dem Gesetz über die „Zuweisung und Aufnahme ausländischer Flüchtlingen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG)“ sind die Gemeinden verpflichtet, ausländische Flüchtlinge im Sinne von § 2 Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüaG) aufzunehmen und unterzubringen.

Die Zuweisung von ausländischen Flüchtlingen nach § 2 erfolgt durch die Bezirksregierung Arnsberg. Folgeantragsteller nach § 2 Nummer 1a sowie ihre Ehegatten und ihre minderjährigen Kinder werden nicht erneut zugewiesen. Hier gilt die Zuweisung aus dem Asylerstverfahren.

Das Aufenthaltsgesetz ist bundesweit die gesetzliche Grundlage für die Ein- und Ausreise und den Aufenthalt von Ausländern und Ausländerinnen aus Drittstaaten. Drittstaaten sind alle Staaten außerhalb der Europäischen Union, ausgenommen von Norwegen und der Schweiz.
Es werden zwei „Aufenthaltstitel“, nämlich die Niederlassungserlaubnis (unbefristet, unabhängig von einem „Zweck“ des Aufenthalts) und die Aufenthaltserlaubnis (befristet, stets in Abhängigkeit von einem Aufenthaltszweck) erteilt. Da es jedoch zwölf verschiedene Formen der Aufenthaltserlaubnis gibt, die sich in Bezug auf den Zugang zu Sozialleistungen, zum Arbeitsmarkt und zu Sprach- und Integrationskursen unterscheiden, wird auf eine differenzierte Darstellung verzichtet.

Anzahl der Flüchtlinge in Bochum

Wenn sich Flüchtlinge als asylsuchend zu erkennen geben, werden sie auf die von den Bundesländern betriebenen Erstaufnahmeeinrichtungen verteilt. Dort stellen sie ihren Asylantrag. Das Land übernimmt die Verteilung auf die kreisfreien Städte und Landkreise. Diese müssen dann über die weitere Unterbringung befinden.
Jedes Bundesland muss einen genau bestimmten Anteil von Asylbewerbern in seinen Erstaufnahmeeinrichtungen aufnehmen. Die Verteilung richtet sich nach dem „Königsteiner Schlüssel“, der jedes Jahr neu berechnet wird. Grundlage dafür sind Steuereinnahmen und die Einwohnerzahl der Bundesländer. Das führt dazu, dass 2014 im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 21,22 Prozent die meisten Flüchtlinge aufgenommen wurden. Die Stadt Bochum muss 1,9 Prozent der Personen aufnehmen, die der Bezirksregierung Arnsberg zugewiesenen wurden.

Die Stadt Bochum aktualisiert auf ihrer Website regelmäßig die Zahl aller in Bochum lebenden Flüchtlinge: Aktueller Stand